Aktuell

Intersection Zirkusquartier

von Cie Sambura,
Ein kleines, verspieltes Universum

„Intersection handelt von Schnittpunkten, wo sich unsere Wege kreuzen, wo sich Menschen begegnen und dem, was dann passieren kann. Dem Wunsch nach Verbundenheit folgend, suchen wir nach Möglichkeiten, Begegnungen zu schaffen. Dabei hinterfragen wir unsere eigenen Gewohnheiten und die unserer Umwelt. Wie reagieren wir aufeinander? Wie können wir in Kontakt miteinander treten? Wie entstehen Verbindungen und warum brauchen wir sie?

Nach langen Verzögerungen kann die Cie Sambura den Dezember 2020 über endlich ihre Residenz im Zirkusquartier durchführen und ihrer Kreation Intersection den letzten Schliff verleihen. Wir freuen uns auf die Premiere!

Hinter Cie Sambura stecken Sophie Nusbaumer, Calou Rais, Inès Arabi und Vera Silberring. Die vier jungen Schweizer Artist*innen absolvieren ihr Studium gemeinsam an der Academy for Circus and Performance Art in den Niederlanden. Sie bedienen sich einer physischen Sprache aus Gruppen- und Luftakrobatik, Bewegungstheater, Clownerie und Tanz, um sich selbst und unser Miteinander verspielt zu hinterfragen.“ (Zirkusquartier Zürich)

Hier der Link zum Trailer:

Aufgrund der aktuellen Lage gilt während der gesamten Veranstaltung Maskenpflicht und es ist kein Einlass ohne vorhergehende Registrierung möglich.

Samstag , 19. Dezember 2020 um 20:00 Uhr
Sonntag , 20. Dezember 2020 um 17:00 Uhr
Preis: CHF 25 (Richtpreis, Hutsammlung)

Wagenvarietée im Zirkusquartier

Am 7 und 8.11.2020 sowie am 21. und 22.11.2020 findet im Zirkusquartier eine „Wagenvarietée“ statt: Man wird in kleine Gruppen eingeteilt und besucht die Vorstellungen in den Wagen. Dazwischen kann man draussen ein Getränk zu sich nehmen bzw. ein feines Essen und dann geht es im nächsten Spielort weiter. Die Vorstellungen enthalten Zauberei, Musik, Clownerei und Slapstick, wobei solche Ausdrücke nur andeuten können, um was es geht. In erster Linie verlässt man die Realität für ein paar Augenblicke und lässt sich entführen in eine Phantasiewelt, in der das Leben nach eigenen Gesetzen spielt, so spielerisch, wie es nur moderner Zirkus kann.

Dieser Zirkus braucht kein Zelt

Artikel in der „Zürcher Studentenzeitung“ zum Thema „Der zeitgenössische Zirkus auf dem Koch-Areal“:
Zürcher Studierendenzeitung zum Thema Chnopf auf dem Kochareal

The Time to Live

Das Gastspiel des Teatro Dimitri in der Zirkusstadt am 2. und 3. Oktober 2020 ist ein eindrückliches, witziges Stück, das Zirkus mit Poesie verbindet, um es gleich wieder zu parodieren. Es entsteht ein Bild eines Kunststücks, aber gleich darauf auch wieder ein Wechsel in unsere Welt, in der vieles nicht so läuft, wie gedacht. Man kann zum Beispiel schon jonglieren, man muss sich nur nicht wundern, wenn kurz darauf sämtliche Jonglageelemente halt am Boden liegen. Man kann auch lange und intensiv einen Koffer an der Decke erreichen wollen. Just wenn die beiden Frauen auf der Bühne endlich mal aufeinander stehen, was auch nicht gereicht hätte, ist der Koffer unten und kann einfach behändigt werden.

Die Zeiten sind im Moment nicht so witzig in der Schweiz und anderswo. Umso erfreulicher ist, dass das Teatro Dimitris und das Zirkusquarteir in Zürich ein Program auf die Beine gestellt haben, das die Anforderungen von Corona akzeptiert und entsprechende Schutzmassnahmen für das Publikum vorsieht, aber dann ein Program bietet, das einen Ausflug in eine andere Welt ermöglicht. Als Politiker fragt man sich immer mehr, ob der Zirkus nicht vielmehr zur Kultur gehört, als zum Sozialdepartement. Nicht dass am Sozialdepartement etwas falsch wäre, aber kommt so der kulturelle Beitrag des Zirkus  adäquat zur Geltung?

Pawel Silberring
02. 10. 2020

PLUTO

Pluto ist die Jubiläumsproduktion zu 30 Jahren Zirkus Chnopf. „Ein verblüffendes Vergnügen mit fünf Profis und fünf Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren“ schreibt Chnopf in seiner Einladung dazu. Und weiter: „In einer Welt, in der alles möglich scheint und in der man vermeintlich immer und überalll alle Optionen offen hat, wird das Treffen von Entscheidungen zur echten Herausforderung. Umso grösser ist das Erstaunen, wenn ausgerechnet die kleinste Person auf der Bühne die ganze Gruppe in einen Rausch versetzt.“

Die Aufführungsdaten siind: https://chnopf.ch/tournee/tourneeplan

Als Zuschauer bei der Vorpremiere kann ich das Stück wirklich sehr empfehlen: Es ist ein grosses Vergnügen, dem Zikrus zuzuschauen und sich in seine Welt mitnehmen zu lassen. Es ist ein moderner Zirkus, bei dem die Geschichte hinter den Kunststücken wichtiger ist, als die Kunststücke selbst. Es ist auch ein Zirkus, bei dem alle Zuschauerinnen und Zuschauer zum Zug kommen: Diejenigen, die spannende Kunststücke und witzige Anekdoten auf der Bühne lieben, als auch diejenigen, die es gerne „kopflastig“ haben und die grosse Geschichte dahinter verstehen wollen. Es wundert darum nicht, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene das Stück geniessen können, dieses Wochenende mitten in Zürich auf der Kasernenwiese.

Pawel Silberring
24. 07. 2020

PLUTO!

 

Das Kinder- und Jugendtheater Metzenthin braucht eine provisorische Bleibe

Im Schuljahr 2023/2024 wird das Gebäude, in dem das Kinder- und Jugendtheater Metzenthin untegebracht ist, totalsaniert und umgebaut. Zwar ist geplant, dass das Metzenthin danach wieder zurückkehren kann, aber für das Zwischenjahr sucht es dringend ein Provisorium. Die Kinder und Jugendlichen wollen auch in diesem Schuljahr trainieren können.

Gesucht wird ein Gebäude, in dem man 3 Säle mit ca. 70m2 einrichten kann, wobei zu beachten ist, dass ein Zirkus mindestens 3.5 Meter Höhe bedarf. Vorzugsweise sollte das Gebäude im Kreis 7 oder 8 liegen, aber auch ausserhalb davon liegende Gebäude können interessant sein.

Für jeden Hinweis, wo man allenfalls so ein Provisorium mieten könnte sind wir sehr dankbar.